3. Juli 2009

Halli Hallo meine Lieben,

und habt ihr mich schon vermisst. Bevor ich starte, will ich nur nochmal dran erinnern, dass ich am 24.Juni schon einen riesen langen Eintrag gemacht hab. Für alle die die es vielleicht übersehen haben  :)

So nun erzähl ich aber mal was so seid dem passiert ist. Im Voraus entschuldige ich mich schonmal für mein scheusliches Deutsch. Ich muss sagen, bei vielen Wörtern hab ich wirklich keine Ahnung mehr wie man die schreibt und ich versuch mir die nur vom englischen herzuleiten, also ich mach das nicht mit Absicht, nehmt es mir bitte nicht übel, aber ein jahr Amerika und fast auschließlich englische Freunde, haben mich an den Rand meiner Deutschkenntnisse gebracht. Hoffentlich wird meine liebe Abi-deutschlehrerin niemals, niemals meinen Blog lesen, sie würde mir glatt meine 12 Punkte im Leistungskurs streichen  :) also großes SORRY

Also was kann ich erzählen. Schon wieder eine Woche um, und es es geht immer schneller dem Ende zu. Meine Kidis gehen nun mittlerweile nicht mehr zur Schule, denn sie haben Sommerferien und hängen den ganzen Tag zu Hause rum. An sich kein großes Problem, wenn es zum einen nicht doch ab und zu noch regnen würde und vor allem meine Gastmum nicht zu Hause wär. Ich mein ist an sich jetzt kein Weltuntergang, aber ich fühl mich da und dort doch schon mal nen bisschen unnütz, denn wozu brauch man denn bitte ein Au Pair, wenn man selber zu Hause ist. Aber gut, ich bin schon schlimmes gewöhnt, damit komm ich nun auch noch klar.

Große Dinge stehen ja jetzt an:

4th of July , auch Independence Day, oder auf good old german : Unabhängigkeitstag wird an diesem Samstag gefeiert. Ich nenne es auch gerne mal: Patriotischer Höhepunktstag. Aber mögen wir es nenne wie wir wollen :)

Auf jeden Fall werden da jetzt schon wichtige Vorbereitungen getroffen, kräftig Flaggen aufgehangen, Fahnen verkauft und die Grille angeheizt. Für alle die die noch nie etwas von diesem Feiertag gehört haben, hab ich da mal ne schöne Geschichte ausgekramt:

Der amerikanische Unabhängigkeitstag (Independence Day) erinnert an die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung vom 4 Juli 1776

Zu dieser Zeit führten die Einwohner der Dreizehn Kolonien an der Ostküste Nordamerikas einen Krieg gegen den britischen König und das britische Parlament, weil sie sich unterdrückt fühlten. Der Krieg begann 1775, doch als er sich weiter hinzog, erkannten die Kolonisten, dass sie nicht nur für eine bessere Behandlung, sondern für ihre Freiheit von der Herrschaft Englands kämpften. Die Unabhängigkeitserklärung, unterschrieben von allen Anführern der Kolonien, betonte dies deutlich und zum ersten Mal in einem offiziellen Dokument wurden die Kolonien als Vereinigte Staaten von Amerika bezeichnet.

Heute kennzeichnen Picknicks und patriotische Paraden, Konzerte und vor allem Feuerwerke (seit 1777) diesen amerikanischen Feiertag. Überall weht die amerikanische Flagge (wie auch an Memorial Day und an anderen Feiertagen).

Dieser Tag wird als Geburtstag der Vereinigten Staaten, als freie und unabhängige Nation, gefeiert. Die meisten US-Amerikaner nennen diesen Tag einfach „4th of July“ (dt. vierter Juli), weil er immer an diesem Tag begangen wird.

Ja muss ja sagen, das kam jetzt nicht aus meiner Feder, Wikipedia war mein stiller Helfer, aber zumindest wisst ihr jetzt was hier so los sein wird.

Ich hab ja nun auch meine super stylische, neue, glänzende, moderne, profi Kamera, und ich verspreche ganz ganz viele patriotische Bilder zu machen, um zu zeigen, wie das hier gefeiert wird.

Jetzt hätt ich ja was ganz ganz Wichtiges fast vergessen, ich war doch letztes Wochenende mal wieder bei meiner lieben Franzi zu Besuch im schönen Maryland. Diesmal nicht allein, sondern mit meiner Freundin Ireen aus New York. Zusammen hatten wir uns am Freitag  auf den Weg gemacht, weil ich zum einen unbedingt nochmal in meine alte heimat wollte und Ireen unebdingt einmal Washington D.C sehen wollte, durchaus verständlich, ist ja auch ne super tolle Stadt.

Also gings fürs Wochenende nach D.C. Zunächst sind wir am Samstag nach D.C rein und haben ihr alle wichtigen Sehenswürdigkeiten gezeigt, ich muss sagen ich hab sogar Dinge gesehen die ich selbst noch nicht kannte, unter anderem die Rückseite des Weißen Hauses oder das berühmte Smithsonian Museum und wir haben tolle Bilder geschossen.

Am Abend gings dann zur Grillparty zu ner Freundin (sturmfrei), und meiner Meinung auch einmalig, haben sich 5 Ossimädels zusammen in einem Haus in Amerika befunden und es außerdem noch geschafft einen Grill zum funktionieren zu bringen und auch Essen davon zu produzieren  :) Jetzt sag mal jemand das ist nicht einmalig  :)

Es war auf jeden Fall ein toller Abend. Man kann wirklich ganz einfach sagen: WIE IN DEUTSCHLAND

Am Sonntag gings dann wieder einmal in unser allerliebstes Old Ellicott City und an den schönen Fluss, an dem schon so viele tolle Bilder entstanden sind. Dort haben wir ein bisschen entspannt und sind anschließend noch nach Baltimore rein, muss die kleine Ireen ja alles mal gesehen haben  :)

Aber nun die Bilder:

die Hindenburg im Air und Space MuseumIreen, Phöbe und Franziwer sich erinnert....Dino aus Night at the MuseumFotoshooting :)the White House (von hinten:))Phöbe ganz ganz glücklichist das nicht gur getroffen:)abendliches BBQ in Phöbes Hausdie begnadeten Köchein Old Ellicott Cityunsere hübsche Franzi

Unerwartet, aber doch irgendwie gewuss, hab ich mich jetzt mal wieder verquasselt und wieder ne ganze Menge geschrieben. Aber ihr mögt mich ja auch für meinen Redeschwall  :)

Ich wünsch euch auf jeden  Fall allen ein wunderschönes Wochenende und habt eine super Zeit. Einen besonders lieben Gruß geb ich außerdem auch an alle die, die ihr Wochenende dem Tanzfest widmen. Unglücklicherweise verpass ich gerade jetzt mein erstes Tanzfest in meinem Leben und kann nur mental dabei sein. Aber allen die schön dort Party machen, wünsch ich riesig riesig viel Spaß und lasst es krachen.

Hab euch lieb

dicke Umarmung

eure nun nicht mehr so lange verschollene Peggy aus Amerika